Puh, da war ja einiges los! Das Jahr 2020 hat(te) es faustdick hinter den Masken Ohren! Für viele wahrscheinlich ein Jahr zum Vergessen – für uns ein unvergessliches Jahr für die Ewigkeit. Während ein sehr kleines Ding die Welt auf den Kopf stellte, erblickte unser nicht ganz so kleines (Herzens-)Ding das Licht der Welt. Und was geschieht, wenn das Leben gleich zweimal auf den Kopf gestellt wird? Genau, man landet prompt wieder auf den Beinen. So stehen wir also mit etwas wackeligen Beinen und mit leicht schwindeligen Schädeln vor dem Weihnachtsbaum. Höchste Zeit also sich hinzusetzen, einzukuscheln und auf ein bewegtes Jahr zurückzublicken. Selbstverständlich liefern wir keinen handelsüblichen Jahresrückblick (mir schwant Böses, wenn ich an die Rückblicke heuer denke!). Obschon es für den roten Mann mit imposantem Bart ein bisschen zu spät ist, versuchen wir uns trotzdem in der poetischen Königsdisziplin. Das jaun’sche Gedicht unserer Familienhighlights mit der gewohnten Prise Schalk und von A bis Z. Wennschon, dennschon – im ersten Halbjahr als Familie gab es auch keine halben Sachen!

An einem frühen Junimorgen das Licht der Welt erblickt,
Bereits in den ersten Minuten der Trank des Lebens «erlickt».

Contenance ging bei den Eltern fast verloren,
Die unglaubliche Süssigkeit wurde bestätigt von verschiedenen Juroren.

Es brauchte eine kleine Verschnaufpause für alle,
Früh nach Hause mit Augen glänzend wie Kristalle.

Generalprobe mit den Katzen problemlos überstanden,
Harmonie pur als wir das erste Mal zu fünft in der Stube standen.

In den ersten Wochen durch tierische Geräusche aufgefallen,
Jaun sein ist noch keinem leichtgefallen.

Kaum auf der Welt bereits Kalabrien entdeckt,
Logisch wurde er mit Bisnonnas Liebe eingedeckt.

Mutter und Vater mit der rasanten Entwicklung überrascht,
Natürlich haben auch viele andere von ihm bereits ein Lachen erhascht.

Obwohl Elternsein auch manchmal im Tränenmeer enden kann,
Plappern, planschen und purzeln mit ihm für alles entschädigen dann.

Quiken und Quengeln ist ja auch nur ein Mittel zum Kommunizieren,
Reichlich Erfahrung braucht es jedoch um alle Wünsche zu identifizieren.

Schon bald steht das Krabbeln auf dem Plan,
Tada, üben tut er bereits mit viel Elan.

Und nun lassen wir das Jahr ausklingen,
Vieles war einmalig und wir geniessen es mit unseren Lieblingen.

Wir freuen uns auf alles was uns noch erwartet,
X-mal werden wir auf das Jahr blicken wo unser Familienleben hat gestartet.

Yippie sagen wir mit Blick aufs neue Jahr,
Zu 2020: unsere Träume wurden wahr.

Naja, ein Gedicht à la «hat und gibt sich Mühe». Allemal aber viel wichtiger: Vor dem Weihnachtsbaum spüren wir die wunderschöne Wärme unserer kleinen Familie, schicken euch allen ein Stück davon und wünschen eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit. Für das nächste Jahr natürlich auch nur das Allerbeste!

2 Comments

  1. Avatar Anonymus
    5. Januar 2021 @ 5:57

    Vor dem Baume die junge Familie sitzend,
    Erscheint eine Engel, schelmisch blinzelnd,
    Er segnet die Familie von ganzem Herzen,
    Und freut sich auf das neue Scherzen.
    Denn auch im neuen Jahr,
    Wird nebst vollen Windeln und Katzenhaar,
    Poesie in aller Breite und Weite,
    Mit Erfahrungen und Weisheiten – Seite für Seite,
    Vom Himmel wie auch auf Erden begrüsst,
    Denn dass ist, was uns das Leben versüsst.

    Reply

    • Avatar JWundEltern
      7. Januar 2021 @ 10:14

      Zum guten Glück gibt es hier auch richtige Poeten 👨 Vielen Dank für dieses Prachtstück 📜

      Reply

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